29 Erwachsene und 2 Kinder hatten sich für diesen Anlass angemeldet. Spontan haben sich noch weitere Personen unserer Gruppe angeschlossen. Das Wetter war ideal – Sonja Steiner begrüsste die Teilnehmenden bei der Wohnschule.

Bea und Michael vom Lindenhof informierten bei einem Rundgang über die ProSpecieRara-Rinder und Schafe, die Bewirtschaftung und die Bio-Produkte des Hofes. Der Rebberg auf der Südseite ist möglicherweise der steilste des Kantons. Bei der Trockenstein-Mauer erklärte Werner Huwiler den gebastelten Trittschutz, welcher verhindert, dass die Schafe den sehr seltenen Rötlichen Mauerpfeffer (Sedum rubens) zertreten.

Nach dem Rundgang durften wir ein Glas Weisswein (Goldammer, ein Cuvée aus Johanniter, Bronner und Helios) oder einen Becher Süssmost geniessen.

Anschliessen wanderten wir zur Trockensteinmauer an der Burgstrasse. Aufgrund der unterschiedlichen Strukturen ist dieser Standort äusserst artenreich. Die Hecke wurde vor 5 Jahren gepflanzt und entwickelt sich prächtig. Die Mauer war teilweise eingestürzt und wurde vor 3 Jahren repariert.

Der nächste Halt war bei den Bienen von Hansueli Hofmann im Ramenacher. Der passionierte Imker informierte ausführlich über die Bedeutung der Bienen als Bestäuber. Er zeigte uns zwei unterschiedliche Bienen-Kästen, deren Aufbau und die wichtigsten Werkzeuge der Imkerei. Der Imker leistet einen wertvollen Beitrag für eine Intakte Umwelt. Eine grosse Artenvielfalt ernährt die Bienen vom Frühjahr bis zum Spätherbst.
Alle durften vom frischen Inhalt einer Honigwabe kosten. Broschüren betreffend Imkerei, Wildbienen und Bienenschutz durften die Interessierten beziehen. Weitere Information unter: www.bienen.ch; www.swisshoney.ch

Weiter spazierten wir zum Forenbückli, wo verschiedene Orchideen am Wegrand blühten. Warum heisst eine Art Bocks-Riemenzunge, eine andere Purpur-Knabenkraut? Kurze Informationen zu diesen attraktiven Arten wurde den Interessierten vermittelt. Da sich bei einigen Hunger und Durst bemerkbar machte, gingen wir zum Schlosscafé.

Sandra Kamm und ihre Helfer hatten Vorbereitungen getroffen, damit alle genug zu Essen und zu Trinken erhalten. Alle genossen den gemütliche Abschluss der Exkursion. Das gemeinsame Wandern und die vielen Informationen und Eindrücke bleiben in Erinnerung.

Werner Jöhl, Hanspeter Atzenweiler, Hansruedi Schneider und Werner Huwiler haben unterwegs fotografiert.
Hier findest du ausgewählte Bilder der Exkursion

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