Das Berufkraut (Erigeron annuus) ist ein invasiver Neophyt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo sie kein Problem darstellt. Seit einigen Jahren vermehrt sich diese Art in unserer Gegend dramatisch und verdrängt die einheimische Flora. Deshalb ist sie auf der ‘schwarzen’ Liste. Gemeinden, Grundstückbesitzer und Naturschutzvereine jäten das Kraut möglichst vor der Blüte, damit dieses sich nicht weiter verbreitet.

Die deutsche Bezeichnung Berufkraut leitet sich nicht von Beruf, sondern von berufen oder verhexen ab. Im späten Mittelalter wurden Waschungen in einem Sud von Erigeron gegen Zauberkraft und üble Nachrede verwendet. Unter anderem wurde das Kraut in die Kleidung eingenäht um böse Geister fernzuhalten.

Aktive HelferInnen haben in den vergangenen Wochen viel Berufkraut gejätet. Nachfolgende Bilder zeigen einen Einsatz in einer Pünt im Ramenacher oberhalb von Freienstein. Wichtig ist, dass die Pflanze mit der Wurzel entfernt wird. Wenn diese gemäht, abgebrochen oder vom Vieh abgefressen wird, wachsen mehrere Triebe nach.

Seit Anfang Mai ist der Verein an verschiedenen Standorten aktiv. Unter anderem wurden Flächen im Lindenhof, an der Talgruebstrasse, am Büelrain, im Gebiet Tobel/Stockrüti/Chli Rüteli und am Forenbückli gejätet. Die Einsätze erfolgen in kleinen Gruppen, zeitweise ein oder zwei Personen.

Die nächsten geplanten Gruppeneinsätze sind wie folgt geplant:

6. Juli 2022 – Einsatz gemeinsam mit der Trainingsgruppe RFT im Gebiet Tobel
16. Juli 2022 – Einsatz – voraussichtlich in Teufen

Information zu diesen Aktivitäten findest du unter Veranstaltungen

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